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| Persönliches | Lebenslauf Kontakt | Seit 2007 bin ich Akademischer Rat auf Zeit (= 'Assistent') bei Tilman Berger am Slavischen Seminar der Universität Tübingen. Davor war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter meines Doktorvaters Helmut Keipert an der Abteilung für Slavistik der Universität Bonn. | ![]() |
| Forschung | Publikationen
Service Interessen | Meine Habilschrift schreibe ich über Sprachgemeinschaften, die zwei (oder mehr) Schriften für eine Sprache
benutzen (bisher "Digraphie", "Bigraphismus", "Zweischriftigkeit" u.ä.
genannt). Das Ziel ist, durch eine soziolinguistische Typologie dieses
gar nicht so seltenen – und in der Slavia besonders häufigen –
Phänomens zu sinnvollen Aussagen über die soziokulturellen Hintergründe
solcher Sprachsituationen zu gelangen. In diesem Zusammenhang plane ich zusammen mit Sandra Lippert und Achim Rabus für den Sommer 2011 eine interdisziplinäre internationale Konferenz zur Zweischriftigkeit. | |
| Im Rahmen des Teilprojekts C2 "Verbalaspekt im Text: Kontextuelle Dynamisierung vs. Grammatik" des Tübinger Sonderforschungsbereichs 833 "Bedeutungskonstitution – Dynamik und Adaptivität sprachlicher Strukturen" forsche ich außerdem zum Verbalaspekt im Serbokroatischen. | |||
| Meine Doktorarbeit habe ich über die ruthenische Schriftsprache in einer Handschrift aus dem 17. Jahrhundert von Ivan Uževyè (dem Verfasser der ersten ruthenischen Grammatik, Hramatyka slovenskaja, Paris 1643) geschrieben – einer parallelen Übersetzung des populären Gesprächsbuchs von Noël de Berlaimont ins Ruthenische und Kirchenslavische ("Rozmova"/"Besìda"). | |||
| Zusammen mit Ryszard Lipczuk habe ich eine Online-Hypertext-Bibliographie über 'falsche Freunde', das Thema meiner Staatsexamensarbeit, erstellt. Im gleichen Zusammenhang habe ich das Internetprojekt "Falsche Freunde des Slavisten" initiiert. | |||
| Lehre | Veranstaltungen | Im Sommersemester 2010 veranstalte ich ein Proseminar II Genus, Sexus und Gender in den slavischen Sprachen und eine Philologische Einführung ins Ukrainische. |