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Rozmova · Besěda
Das ruthenische und kirchenslavische Berlaimont-Gesprächsbuch des Ivan Uževyč

Mit lateinischem und polnischem Paralleltext herausgegeben von Daniel Bunčić und Helmut Keipert.
München: Otto Sagner 2005 (= Sagners Slavistische Sammlung, Hg. Peter Rehder, Band 29)
   
Leinen, LII + 287 S. 60,00 €. ISBN 3-87690-892-2
 
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engl. Rozmova · Besěda. Ivan Uževyč's Ruthenian and Church Slavonic Berlaimont phrasebook
russ. Розмова · Беседа. «Западнорусский» (староукраинский/старобелорусский) и церковнославянский берлемонтовский разговорник Ивана Ужевича
ukr. Розмова · Бесіда. Староруський (старобілоруський/староукраїнський) та церковнослов'янський берлемонтовський розмовник Івана Ужевича
wr. Розмова · Беседа. Старарускі (стараукраінскі/старабеларускі) і царкоўнаславянскі бэрлемонтаўскі размоўнік Івана Ужэвіча
   
Beschreibung

BucheinbandNachdem sich die aus dem 17. Jahrhundert stammende anonyme Gesprächsbuch-Handschrift Slav. No. 7 der Bibliothèque nationale de France als eine der bisher wenig beachteten Versionen der sog. »Berlaimont-Colloquia« und als Autograph des vor allem als Grammatiker bekannt gewordenen Ivan Uževyč erwiesen hat, wird sie erstmals in einer vollständigen Ausgabe allgemein zugänglich gemacht.
   Dabei tritt neben die ruthenische und die entsprechende kirchenslavische Gesprächsfolge zeilengetreu der Text der für die Übersetzung verwendeten lateinischen Vorlage sowie der polnische des zeitgenössischen Warschauer »Berlaimont«-Drucks von 1646.
   Die ruthenische Spalte (»lingua popularis«) bietet in Alltagsdialogen ein reichhaltiges Sprachmaterial, das die kargen Informationen von Uževyčs »Grammatica sclavonica« vielfältig ergänzt. Die parallele kirchenslavische Spalte (»lingua sacra«) veranschaulicht Zeile für Zeile, welche Vorstellungen vom Kirchenslavischen der Übersetzer gehabt hat, und ermöglicht auf diese Weise auch ein Urteil über die damalige Sprachsituation im Westen des ostslavischen Gebiets.
   Der in der Edition hinzugefügte Text der polnischen Spalte hat Uževyč zwar nicht vorgelegen, lässt aber dennoch immer wieder anschaulich erkennen, wie stark die »lingua popularis« durch die etablierten Sprachnormen des Polnischen geprägt worden ist.
   Die der Ausgabe vorangestellte Einleitung enthält einen Überblick über die Geschichte der Forschung, eine knappe Beschreibung der Handschrift, die Identifizierung der lateinischen Vorlage sowie Angaben über die angewandten Editionsprinzipien.
   Als ein in vieler Hinsicht überraschendes Unikat und Novum in der frühneuzeitlichen Sprachgeschichte der Ostslaven wird Uževyčs »Rozmova · Besěda« auch für die slavistische Gesprächsforschung von Interesse sein.

Lob
»Ein weiterer ruthenistischer Meilenstein.«
Michael Moser

«Очень солидная работа.»
Борис Успенский

«Карысная публікацыя, выкананая
на высокім навуковым узроўні.»
Ігар Клімаў

«Напряженная и кропотливая работа.»
Наталья Запольская

“More than three hundred years overdue.
… A well-crafted edition.
… An exemplary contribution.”
Andrii Danylenko
Rezensionen
  • Andrii Danylenko, in: The Slavonic and East European Review 84.2 (April 2006), S. 306-307.
  • Natal'ja Nikolaevna Zapol'skaja, in: Voprosy jazykoznanija 2007.1, S. 143-145.
  • Ihar Klimau, in: Belaruski archeahrafičny štohodnik 7 (2006), S. 273-280.
  • Michael Moser, in: Wiener Slavistisches Jahrbuch 52 (2006), S. 249-251.
  • Cynthia M. Vakareliyska, in: Canadian Slavonic Papers 49.1-2 (2007), S. 136.
Corrigenda
S. XIV, Zeile 20 statt "Vorderseits" lies "Vorderseite"
S. XIX, Anm. 7 statt "an in die" lies "an die in"
S. XX, Zeile 9 statt "Majuskeln von Minuskeln" lies "Majuskeln und Minuskeln"
S. XLIII, Panašenko 1974
statt "Vera Vasyl’ovna"
lies "Vira Vasylivna"
S. XLIV, Petehyryč 1999a
statt "1.1991"
lies "1.1999"
S. XLIV, Žovtobrjuch 1978
statt "Mychajlo Andrijovyč"
lies "Michail Andreevič"
S. XLVI, Kap. 7, D. statt "Leerjunge" lies "Lehrjunge"
S. 93, P 24r, Z. 15 statt "jestь" lies "jesti"
S. 123, P 31v, Z. 23 statt "po|tebě" lies "ko|tebě"
S. 139, P 35v, Z. 17 statt "po antverpii" lies "ko antverpii"
S. 185, P 47r, Z. 5
statt "chobet"
lies "chobot"
S. 195, P 49v, Z. 2 statt "sъzvratěmъ|sja" lies "vъzvratěmъ|sja"
S. 206, Anm. a statt "Zeile 10" lies "Zeile 9"
S. 240, W 122b, Z. 5 statt "pętnaśćie" lies "piętnaśćie"
S. 283, P 71v, Z. 9
statt "kvitancija"
lies "kvitacija"
S. 287, P 72v, Z. 16 statt "Aprentissimo" lies "Sapientissimo"
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© Daniel Buncic, letzte Änderung: 12.11.2007