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Sprw. Proseminar:
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Sommersemester 2001
2 St., Mo 10-12, Slavistisches Seminar Beginn: 23. 4. InhaltDiese Proseminar-Homepage wird noch erweitert. Zu Beginn des Semesters werden Sie hier z. B. einen genauer ausgearbeiteten Seminarplan finden.KommentarJeder Mensch, der mehr als eine Sprache spricht, erlebt, dass sich die von ihm gesprochenen Sprachen gegenseitig beeinflussen. Die negativen Folgen bezeichnet man als Interferenz. Auf lautlicher Ebene heißt das, dass man in der Regel nur eine Sprache völlig "akzentfrei" sprechen kann. Der "Akzent" lässt sich aber reduzieren, wenn man sich die Schwierigkeiten bewusst macht. Dieses Proseminar soll den Teilnehmenden die sprachwissenschaftlichen Grundlagen liefern, Problempunkte der lautlichen Interferenz für Lernende vorherzusagen, experimentell zu ermitteln und zu bewerten. Dabei ist die zu behandelnde Zielsprache in der Regel das Russische, auf Wunsch aber auch eine andere Slavine und für slavische Muttersprachler wahlweise auch das Deutsche. Neben der praktischen Bedeutung der phonetischen Interferenz für Lernende (und der daraus abzuleitenden didaktischen Bedeutung für Lehrende) soll die Interferenz auch als Auslöser für Lautwandel angesprochen werden: So offenbaren z. B. die phonologischen Systeme der sorbischen Sprachen, des Jiddischen und der deutschen Sprachinseln im Osten deutlich die Einflüsse der sie umgebenden Sprachen. Vorläufiger Seminarplan
ReferatsthemenDie Referate werden sich auf die Punkte 6 und 8 beziehen und nach Möglichkeit ein kleines empirisches Experiment beinhalten. Die einzelnen Themen sollen in den ersten beiden Stunden abgesprochen werden, damit der weitere Verlauf des Seminars sich nach den Wünschen der Teilnehmenden richten kann. Eine ausführliche Liste mit Themenvorschlägen gibt es hier. Lektüre zur Vorbereitung
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© Daniel Buncic, letzte Änderung: 01.04.2001
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